
Violinabend mit Vilde
Frang
Klavier: Michail Lifits
Donnerstag, 20 Uhr
18. Oktober 2012
Stadthalle
Göppingen
Wer Vilde Frang im Konzert erlebt, weiß sofort: Hier musiziert eine Vollblutmusikerin, die sich mit aller nur erdenklichen Hingabe in die Musik stürzt – ohne Netz und doppelten Boden. Die junge Norwegerin zählt zu den ganz großen Hoffnungen am Geigenhimmel. Mit zehn Jahren gab sie ihr Debüt mit dem Norwegischen Rundfunkorchester, zwei Jahre später stand sie bereits mit Mariss Jansons und dem Oslo Philharmonic Orchestra auf dem Konzertpodium, und seither ging es weiter steil bergauf: Im Oktober 2011 erhielt die Geigerin für ihre ebenso bewegte wie bewegende Einspielung der Violinsonaten von Grieg, Strauss und Bartók einen ECHO Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres, und mit ihrem Kurzauftritt bei der Preisverleihung gewann sie im Nu die Herzen des Fernsehpublikums. Wenig später, im März 2012, wurde sie mit dem begehrten Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet – so etwas wie dem inoffiziellen Oscar für Nachwuchsmusiker. Dass die große Geigenkollegin Anne-Sophie Mutter die Norwegerin unter ihre Fittiche genommen hat, spricht ebenfalls für sich – und für Vilde Frang! Von 2003 bis 2009 war sie Stipendiatin des Freundeskreises der Anne-Sophie Mutter Stiftung, und 2008 waren die beiden Geigenvirtuosinnen gemeinsam auf Tournee in Europa und den USA unterwegs – als gleichberechtigte Solistinnen in Bachs Doppelkonzert. Ein Ritterschlag!
Vilde Frangs Klavierbegleiter beim Göppinger Auftritt ist Michail Lifits. Der deutsch-usbekische Pianist wird für die „geradezu atemlose Schönheit seines Spiels“ (Schwäbisches Tagblatt) bewundert und ist bereits mit dem legendären Wilhelm Kempff verglichen worden. Im Jahr 2009 gewann er eine der Top-Auszeichnungen für Pianisten, den Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni in Bozen – die Krönung einer beeindruckenden Reihe internationaler Wettbewerbserfolge.
Konzerteinführung mit Volker Rendler-Bernhardt um 19.30 Uhr
