
Daniel Hope an der Violine
Klavier: Sebastian
Knauer
Mittwoch, 20
Uhr
23. November 2011
Stadthalle Göppingen
„Der Alleskönner“ titelte jüngst der Tagesspiegel. Für seine inzwischen mehr als 20 Aufnahmen erhielt der britische Geiger Daniel Hope Auszeichnungen wie den Classical Brit Award, den Deutschen Schallplattenpreis, den belgischen Prix Caecilia und den französischen Diapason d’Or. Der Schüler des legendären Geigenpädagogen Zakhar Bron, der außerdem lange mit Yehudi Menuhin gearbeitet hat, wurde bislang sechsmal für den Grammy nominiert und fünfmal mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet. Daniel Hope ist in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt aufgetreten – teils mit unkonventionellen Projekten. Dass er außerdem zwei Festivals leitet, als Rundfunk- und Fernsehmoderator begehrt ist sowie drei Bücher geschrieben und in die Spiegel-Bestseller-Listen gebracht hat, steht auf einem anderen Blatt dieser vielseitigen Künstlerpersönlichkeit.
Der Musiker Daniel Hope wandelt derzeit auf den Spuren des Jahrhundertgeigers Joseph Joachim, einer Schlüsselfi gur der deutschen Romantik. Als überragender Interpret und Widmungsträger (nicht nur) der Violinkonzerte von Dvořák, Schumann und dem Doppelkonzert von Brahms sowie als enger Berater bei der Komposition von Bruchs und Brahms’ beliebten Violinkonzerten schrieb er Musikgeschichte. Auf seiner jüngsten CD „The Romantic Violinist. A Celebration of Joseph Joachim“ verbeugt sich Daniel Hope vor diesem großen Vorbild. Sofort stürmte das Album an die Spitze der deutschen Klassik-Charts. Es versammelt – wie auch Hopes Göppinger Konzert mit seinem ständigen, kongenialen Duopartner Sebastian Knauer – Stücke aus der großen Epoche der Romantik, die entweder von Joseph Joachim gespielt, inspiriert oder gar selbst komponiert wurden.
Konzerteinführung mit Volker Rendler-Bernhardt um 19:30 Uhr
