Meisterkonzerte in Göppingen
Pacifica Quartet
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© 2013 Meisterkonzerte in Göppingen

Pacifica Quartet
Völlig unbeirrt

Dienstag, 20 Uhr
20. November 2012
Stadthalle Göppingen

„And the winner is ...“ – Was der Oscar für den Film, ist der Grammy für die Musik: die höchste internationale Auszeichnung. Wer einen bekommt, kann sich glücklich schätzen. Das amerikanische Pacifica Quartet war exakt 15 Jahre im Geschäft, als es 2009 mit einem Grammy für die beste Kammermusikeinspielung geehrt wurde – sicherlich der Gipfel einer Erfolgsgeschichte voller Höhepunkte. Gegründet 1994, räumte das Pacifica Quartet innerhalb kürzester Zeit Preise bei den weltweit wichtigsten Wettbewerben ab. 2006 schafften es die vier Streicher dann im renommierten Gramophone Magazine als einziges amerikanisches Ensemble auf die Liste der „fünf neuen Quartette, die man kennen sollte“. Vor kurzem wurden sie zum Quartet in Residence am Metropolitan Museum of Art in New York ernannt – eine Position, die zuvor 43 Jahre lang das legendäre Guarneri String Quartet innehatte. Hut ab! Und man gönnt den vier Musikern des Pacifica Quartets diesen Erfolg von ganzem Herzen – weil sie völlig unbeirrt ihren musikalischen Weg gehen, mit teils eigenwilligem Repertoire viel wagen und dermaßen mitreißend spielen, dass man nur staunen kann. Wer das Quartett 2007 hier in Göppingen gehört hat, wird sich mit Sicherheit gut und gern erinnern!

Übrigens: Benannt hat sich das Streichquartett nach dem imposanten Pazifischen Ozean. Denn alle vier Musiker stammen von der Westküste der Vereinigten Staaten, wo sie auch ihre ersten gemeinsamen Konzerte gaben. Ein zum Namen passender Vers des Lyrikers James Montgomery (1771–1854) begleitet das Ensemble seither: „Distinct as the billows / yet one as the sea“ – „Unterscheidbar wie die Wogen / doch vereint wie das Meer“. Hätte man einen schöneren Leitgedanken für das Quartettspiel wählen können?

Konzerteinführung mit Volker Rendler-Bernhardt um 19.30 Uhr